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Willkommen

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Grundtvig-Lernpartnerschaft:

(Inter)Cultural Capitals across Europe – Intercultural approaches in adult education in the context of European Capitals of Culture

Inwiefern können Kulturhauptstädte zur Verbesserung der Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund im Kulturbereich beitragen? Welche speziellen Möglichkeiten bietet die Weiterbildung hierfür?
Dies sind die zentralen Fragen in unserer Grundtvig-Lernpartnerschaft mit der österreichischen Institution EDUCULT, der niederländischen Einrichtung Kosmopolis und dem Cracow Centre of Management and Administration in Polen. Die beteiligten Organisationen zeichnen sich durch besondere Expertise in Lernprozessen mit einem Schwerpunkt auf Kultur und Kunst aus und sind eng mit Kulturorganisationen in den ehemaligen und gegenwärtigen europäischen Kulturhauptstädten Ruhr, Linz, Rotterdam und Krakau verknüpft. 

Diese urbanen Zentren der kulturellen Vielfalt sind die Etappen einer erkenntnisreichen Forschungsreise quer durch Europa, bei der die Partner die besten interkulturellen Ansätze und Methoden in den beteiligten Städten kennenlernen und austauschen. Beim ersten Stopp in Essen im Oktober 2009 wurden die Teilnehmenden in die interkulturellen Strategien der Ruhr.2010 und den kulturpolitischen Kontext der interkulturellen Kulturarbeit in Nordrhein-Westfalen eingeführt. Zudem wurde ihnen die Sinus-Studie zu den Milieus von Menschen mit Migrationhintergrund und ihren kulturellen Präferenzen vorgestellt; einen sinnlichen Einblick in die künstlerische Praxis vermittelte das Ruhr.2010-Projekt »Färbergärten« von Peter Reichenbach.

Welche Spuren einer Kulturhauptstadt lassen sich nach zehn Jahren noch aufspüren? Beim Treffen in Rotterdam im Februar 2010 war dies eine der wichtigsten Fragen, die sich die Partner stellten. Rotterdam als Kulturhauptstadt im Jahr 2001 hat vor allem über die Zusammenarbeit mit bestehenden Kultureinrichtungen versucht, nachhaltige Strukturen zu schaffen. Die interkulturelle Öffnung der »Big Elephants«, der großen Häuser, stellt hier nach wie vor eine große Herausforderung dar. Als gutes Beispiel lernten die Partner das Projekt »City as Muse« des Historischen Museums kennen: In einer Ausstellung werden Objekte gezeigt, die für die Menschen in kulturell vielfältigen Stadtteilen eine besondere Bedeutung haben.     

Beim Treffen der Partner in Wien und Linz im Juni 2010 beeindruckte einige Monate nach dem Kulturhauptstadtjahr 2009 das Projekt »Kulturlotsinnen«: In alternativen Stadtführungen zeigen Frauen, deren neue Heimat Linz geworden ist, ihre Perspektive auf die Stadt. Auch das Linzer Projekt »I like to move it, move it«, bei dem Künstler eine neue Form des Lernens in Schulen brachten, könnte eine Inspiration für Initiativen in anderen Ländern sein. Um solche Ansätze unterstützen zu können, wird der Aspekt der interkulturellen Öffnung Teil des neuen Kulturplans der Stadt Linz. 

Die nächste Etappe der Forschungsreise war Krakau im Dezember 2010. Den Abschluss der gemeinsamen zwei Jahre bildete eine Reflexion in Essen im Juli 2011. Das Netzwerk aber, das zwischen den teilnehmenden Einrichtungen und ihren jeweiligen Partnern entstanden ist, soll weiter wachsen und neue Verbindungen mit anderen Partnereinrichtungen in ganz Europa eingehen.

Die Partnereinrichtungen:

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Logo EU-Lernpartnerschaft Grundtvig

Zum Download (PDF): Documentation of the Grundtvig Learning Partnership

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Grundvig

Grundtvig Broschüre »Kulturelle Bildung
als Ticket nach Europa«

(PDF, 1,6 MB)